Schlafuntersuchung im BLEIB BERG

Schlaflabor:
Von der Untersuchung zur Diagnose

Der erste Schritt zu erholsamem Schlaf

So individuell wie wir sind auch unsere Schlafgewohnheiten und unser Schlafbedürfnis. Problemloses Einschlafen und erholsames Durchschlafen sind aber für uns alle wichtige Pfeiler des alltäglichen Wohlbefindens und unserer Gesundheit. Denn nachts geben Sie Ihrem Körper und Geist die Regenerationspause, die Sie brauchen, um morgens ausgeruht aufzuwachen.  

Bleibt Ihnen der erholsame Schlaf verwehrt, ist das BLEIB BERG F.X. Mayr Retreat der richtige Ort, um Ihren Schlafproblemen auf den Grund zu gehen. In unserem Retreat Hotel in Österreich widmet sich Ihnen der renommierte Schlafmediziner und Neurologe Prim. Dr. Bruno Pramsohler und legt mit einer präzisen Schlafuntersuchung den Grundstein für Ihre individuelle Kur gegen Schlafstörungen. Mit dem breiten Portfolio an modernsten schul- und komplementärmedizinischen Therapien und Behandlungen wird schlaflosen Nächten ein Ende gesetzt. Für mehr Energie, die bleibt.

Zum Schlafprogramm

Ablauf der Schlafuntersuchung

Unser erfahrenes Ärzt:innenteam begleitet Sie im BLEIB BERG von der Schlafuntersuchung über die Diagnose bis hin zur Behandlung. Ihr Gesundheitsaufenthalt in Kärnten beginnt mit einer umfassenden Anamnese und Erstuntersuchung – für treffsichere Diagnostik und gezielte ganzheitliche Kurempfehlungen. Darauf aufbauend wird ein individuell auf Sie abgestimmtes Programm aus Schlafcoaching, Therapien und einem Ernährungsplan zusammengestellt. 

Im Rahmen der Diagnostik werden vielfältige physische und psychische Aspekte berücksichtigt. Folgende Schritte erwarten Sie bei der Schlafuntersuchung:  

  • Anamneseerhebung
  • umfassendes Blutlabor
  • Ruhe-EKG & Messung der Vitalzeichen
  • Schlaffragebögen zu Schlafstörungen & Tagesschläfrigkeit
  • ärztliche Anfangsuntersuchung
  • mobiles Schlaflabor am Zimmer & Befundbesprechung
  • optionale Pupillografie zur Messung der Tagesschläfrigkeit

Die Messwerte der
Schlaflabor-Untersuchung

Es gibt viele Ursachen, die den für unseren Organismus so wichtigen Schlaf stören können. Denn die mentale und körperliche Gesundheit sind sensibel und können durch unterschiedliche – und teils oft vernachlässigte – Faktoren beeinflusst werden. Stress, Sorgen, eine unausgewogene Ernährung oder schlechte Schlafhygiene sind nur einige, die Schlafstörungen zur Folge haben können.

Um diesen tieferliegenden Problemen auf die Spur zu kommen, verschafft sich das Ärzt:innenteam im Gesundheitshotel in Kärnten mit einer Schlaflabor-Untersuchung einen detaillierten Überblick über Ihr Schlafverhalten. Herzstück der Diagnostik ist das mobile Schlaflabor, das bequem und im Komfort Ihres eigenen Zimmers durchgeführt wird. Unser Team hilft Ihnen beim Anlegen des kleinen Messapparats, der nachts Daten zu wichtigen Parametern sammelt. Anschließend bespricht Schlafmediziner Prim. Dr. Bruno Pramsohler mit Ihnen die Ergebnisse der Schlaflabor-Untersuchung.

Daten zu folgenden Parametern werden während der Schlaflabor-Untersuchung erhoben.

Mehr zum mobilen Schlaflabor
Schlaf- & Wachphasen

Unsere Nacht ist geprägt von einem Muster aus drei unterschiedlichen und in Zyklen aufeinanderfolgenden Phasen: dem leichten Schlaf, dem Tiefschlaf und der REM-Phase, in der wir träumen. Dieser Zyklus wiederholte sich in jeder Nacht mehrfach, wobei Menschen, die gut schlafen, zwischen den Zyklen nicht vollkommen aufwachen. Bei anderen wiederum kommt es dabei zum ungewollten Erwachen. Die Beobachtung dieser nächtlichen Schlaf- und Wachphasen ist daher ein wichtiger Teil der Untersuchung im Schlaflabor.

Respiratorische Analyse

Auch eine respiratorische Analyse ist Bestandteil der Schlaflabor-Untersuchung im BLEIB BERG F.X. Mayr Retreat. Dabei werden unterschiedliche, die Atmung betreffende Messwerte aufgezeichnet. Etwa der Apnoe-Hypopnoe-Index, kurz AHI. Vereinfacht gesagt, gibt dieser Wert die Atemaussetzer bzw. eingeschränkte Atmung innerhalb einer gewissen Zeit an. Er dient unter anderem der Diagnose einer obstruktiven Schlafapnoe.

Messung der Körperlage

So unterschiedlich die Schlafgewohnheiten sind, so unterschiedlich ist auch die Körperlage während des Schlafens. Seiten-, Bauch- oder Rückenschläfer:in – auch diese Schlaf- bzw. Bewegungsmuster werden festgehalten. Nächtliches Wälzen und überdurchschnittlich häufige Bewegungen sind ein Indiz für seichten bzw. unerholsamen Schlaf.

Schnarchen

Schnarchen, also ein Atemgeräusch der oberen Luftwege, zählt zu den häufigsten Störfaktoren eines erholsamen Schlafs. Dabei kann es nicht nur Betroffene selbst, sondern auch deren Umfeld am Ein- und Durchschlafen hindern. Die Ursachen des Schnarchens können vielfältig sein. In stark ausgeprägten Formen bemerken Betroffene morgendliche Kopfschmerzen und Mundtrockenheit, Konzentrationsstörungen oder Tagesschläfrigkeit. In diesen Fällen kann das Schnarchen ein Hinweis auf eine obstruktive Schlafapnoe sein.

Sauerstoffsättigung

Eine zu niedrige Sauerstoffsättigung während des Schlafs kann Ursache eines häufigen nächtlichen – und zum Teil unbewusstenErwachens sein. Das Aufwachen ist in diesem Fall eine Notreaktion des Körpers, um ein tiefes Luftholen zu erzwingen und so die Sauerstoffsättigung im Blut wieder zu erhöhen. Bedingt wird dieser Sauerstoffmangel zumeist durch kurze Atemaussetzer.

Herzfrequenz

Da der schlafende Körper deutlich weniger Energie braucht als im Wachzustand, sinkt auch die Herzfrequenz nachts auf einen gleichmäßigen Wert zwischen 50 und 60 Schlägen pro Minute – wobei dies je nach Alter und Fitnesslevel variiert. Eine unregelmäßige Herzfrequenz während des Schlafens erhöht nicht nur das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, sondern gibt auch Aufschluss über Schlafstörungen wie Insomnie oder Schlafapnoe.  

Nächtliche Blutdruckfluktuationen

Beim komplexen physiologischen Vorgang des Schlafens spielt auch der Blutdruck eine Rolle. So wie die Herzfrequenz sinkt er bei gesundem Schlaf nachts ab. Jedoch kann zum Beispiel nächtlicher Bluthochdruck auch bei Menschen auftreten, die im Wachzustand keine Auffälligkeiten zeigen, und ein Anzeichen für Herz- und Nierenerkrankungen, Diabetes und andere Krankheiten sein. Deshalb wird im Zuge eines Schlaflabors ebenso eine Untersuchung des Blutdrucks vorgenommen.

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