Bedürfniskompass

Presseaussendung

Von Early Birds bis Nachteulen

Schlaflabor in BLEIB BERG kümmert sich um gesunden Schlaf

Durchschnittlich schlafen die Österreicher:innen pro Tag 492 Minuten, im Laufe des Lebens sind das 219.000 Stunden. Wenn man von einem erreichten Durchschnittsalter von 75 Jahren ausgeht, ist das ein Drittel der Lebenszeit. Die gesunde Schlafenszeit bewegt sich laut Mediziner:innen im Rahmen von fünf bis zwölf Stunden. Mit einem eigenen Schlaflabor geht das Medizin-Team des neuen Health Retreat BLEIB BERG dem Schlaf jetzt auf den Grund und hilft den Gästen, wieder zu gesundem Schlaf zu finden. Wir haben die Fakten.

Wie einst der deutsche Schriftsteller Rainer Haak sagte: „Wer sich nachts zu lange mit den Problemen von morgen beschäftigt, ist am nächsten Tag zu müde, sie zu lösen.“ Dem schließt sich der ärztliche Leiter von BLEIB BERG Prim. Dr. Bruno Pramsohler, einer der führenden heimischen Neurologen, an: „Alle Säugetiere müssen schlafen. Schlaf ist ein physiologischer Zustand, den unser Gehirn produziert. Er ist keine vergeudete Lebenszeit, ganz im Gegenteil: Schlaf ist wichtig für ein gesundes und aktives Leben. Dieser Bewusstheitszustand macht es möglich, dass sich unser Gedächtnis konsolidiert, Emotionen werden trainiert, Sorgen verarbeitet. Wer kennt das nicht, dass am Morgen alles halb so schlimm ist, wie vor dem Schlafen …?“

Wie viel wir schlafen

Es ist weder eine gute, noch eine schlechte Angewohnheit – wie viel Schlaf ein Mensch benötigt, geben die Gene vor. Freiwillige Frühaufsteher:innen und überzeugte Nachteulen folgen also einfach ihrer inneren Uhr (Partypeople Anfang 20 natürlich ausgenommen). Fest steht aber, dass die Fähigkeit zu schlafen, mit zunehmendem Alter abnimmt. Menschen zwischen 70 und 89 Lebensjahren schlafen im Schnitt nur noch 6 – 7 Stunden, weil das Gehirn einfach nicht mehr Schlaf produzieren kann. Babys hingegen genießen pro Tag beispielsweise 16 Stunden Schlaf (davon können die dazugehörigen Eltern leider nur träumen). 28 Mal wachen wir durchschnittlich in der Nacht auf. Allerdings immer nur weniger als drei Minuten – um im Halbschlaf zur Toilette zu gehen oder nach einem Traum kurz in die Realtität zurückzukehren. Schlafforscher:innen haben herausgefunden, dass sich das Gehirn am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern kann.

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Österreichische Vorlieben bei Pyjama und Schlaflage

Sie sind bei uns also doch in der Unterzahl: die Nacktschläfer:innen. Die Hälfte der Österreicher:innen schläft im Pyjama. Der Rest bekleidet sich mehr oder weniger spärlich mit Unterwäsche, Nachthemd oder T-Shirt, nur ein kleiner Teil schläft komplett nackt. Die beliebteste Schlafstellung ist die Fötuslage – also auf der Seite mit angezogenen Knien. Der Rest bevorzugt Bauch- oder Rückenlage. Beim Einschlafen Schäfchen zählen tut kaum mehr jemand, bewährte Einschlafhelfer sind Bücher in gedruckter oder digitaler Form. Auch Podcasts können Ruhe bringen – unser Tipp: BLEIB BEI DIR – der Gesundheitspodcast.

Volkskrankheit Schlafstörung

80 verschiedene Schlafstörungen sind bekannt. Schlafstörungen wie Apnoe & Co. können erhöhten Blutdruck, erhöhte Neigung zum Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen und den plötzlichen Herztod begünstigen, weil sie Schäden an Gefäßen verursachen.

In Österreich klagen laut einer Studie der MedUni Wien 30 Prozent der Befragten über regelmäßige Einschlafstörungen und 51 Prozent über Durchschlafstörungen. Fast acht Prozent der Österreicher:innen zwischen 18 und 67 Jahren leiden an krankhafter Schlaflosigkeit. Wie viele Österreicher:innen aber tatsächlich an Schlafstörungen leiden, ist nicht bestätigt. Das Resultat ist klar: Betroffene sind tagsüber häufig müde und nur eingeschränkt leistungsfähig.

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Schlafen in BLEIB BERG – Mobiles Schlaflabor

Ein mobiles Schlaflabor im neuen Health Retreat dient dazu, den Schlaf von Patient:innen zu untersuchen. Entscheidend ist hier das Wissen um seinen eigenen Schlaftypus. Manche Schlafstörungen rühren nämlich daher, dass der Betroffene eigentlich ein Kurzschläfer ist und regelmäßig zu lange im Bett bleibt. Bei der nächtlichen Untersuchung werden physiologische Funktionen wie Hirnströme, Augenbewegungen, Atmung, Muskelspannung, Herzfrequenz oder Sauerstoffsättigung des Blutes im Schlaf gemessen. Der Patient wird mittels Infrarotvideokamera überwacht. Aufgrund dieser Messwerte kann am Morgen danach ein sehr genaues Schlafprofil zu Wachzustand, REM-Schlaf, Tiefschlaf und Aufweckreaktionen im Schlaf erstellt und mögliche Ursachen für Schlafstörungen objektiviert werden.

Daraus resultieren therapeutische Maßnahmen, um die Schlafqualität zu verbessern. Das BLEIB BERG Health Retreat bietet zwei verschiedene Schlaflabor-Angebote an: Beim Schlafprogramm wird nach einem Fragebogen und einer ärztlichen Vorbesprechung das mobile Schlaflabor für 1 – 2 Nächte im eigenen BLEIB BERG Zimmer durchgeführt. Die gewonnenen Daten werden ärztlich ausgewertet und gemeinsam besprochen, den Abschluss bildet eine Therapieplanung. Das Premium-Paket umfasst, neben allen oben genannten Leistungen, das mobile Schlaflabor für 2 – 3 Nächte sowie eine 40-minütige kognitive Verhaltenstherapie.

Das Schlafprogramm ist für € 350,-, das Schlafprogramm Premium für € 675,- im BLEIB BERG Health Retreat buchbar.

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